Roth: Die Farbe, die man hört!

Die Stimme für Dialog

Ich scheue keine Diskussion. Meine Stimme setzt auf Dialog. Ich will gehört werden und ich will zuhören. Nur mit einem offenen, fairen Dialog kann ein nachhaltiger Kompromiss gelingen. Seine eigenen Idealvorstellungen so gut wie möglich umzusetzen heisst in der Demokratie miteinander reden. Die vielfältige Landschaft der politischen Parteien in der Schweiz gefällt mir. Es klingt vielleicht eigenartig wenn ich, Präsidentin der SP Kanton Solothurn, das sage. Aber ich bin froh um diese Vielfalt. Ich schätze sie und wünsche mir, dass keine Partei zu mächtig wird - auch nicht meine eigene.»

Wenn ich von Gerechtigkeit spreche, kann ich zu Ungerechtigkeit nicht schweigen. Armut, soziale und materielle Ungerechtigkeiten gehen Hand in Hand. Bundesbern hat in den letzten Jahren Geld ausgegeben, um die Armut zu steigern. Für die Armutsbekämpfung braucht es einen zentralen Hebel. Der Bund muss den Lead übernehmen. Er hat die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen und die Grundlagen zu schaffen dass sich die Kantone nicht durch die Hintertür aus dem Programm verabschieden können, indem sie die Richtlinien der SKOS unterschreiten oder keine Familienergänzungsleistungen vorsehen.

Digitalisierung ist nicht das Werk des Teufels. Aber sie befördert uns auch nicht ins Paradies.

Regen Sie sich auf, wenn ich Ihnen sage, dass alle Schweizer Frauen zusammen jährlich 7,7 Milliarden Franken weniger verdienen als die Männer?

In der Klimapolitik gibt es noch zu viele Sonntagsreden.